Aktuell:
Im Moment gibt es keine konkreten Protestaktionen. Am 12.Sept. fand
- 6 Monate nach der Katastrophe in Fukushima - die letzte Mahnwache mit etwa
75 Teilnehmern statt. Unsere Aktionen haben deutlichen Eindruck
auf die Politik hinterlassen. Wir haben deutlich gemacht, dass es Gründe
gibt für unsere langjährige und andauernde Forderung, mehr Solaranlagen
auf den Dächern zu installieren. Noch bleibt viel zu tun: Auf den meisten
Dächern wird immer noch keine Sonne genutzt, dafür aber um so mehr fossile
und leider immer noch viel Kernenergie.
Appell:
Werden Sie aktiv: Bauen Sie selbst eine Solaranlage. Wenn Sie ein eigenes
Dach haben, dann rüsten Sie es nach. Sowohl Solarthermie zur
Warmwasserbereitung, als auch Photovoltaik zur umweltfreundlichen
Stromproduktion sind Optionen, die Sie ins Auge fassen sollten.
Gerne können Sie sich an uns wenden.
Mahnwachen für Fukushima!
Am 11. März 2011 ist das geschehen, was nicht geschehen durfte: Ein Erdbeben und die dadurch ausgelöste Welle legen die Kühlung für das Kernkraftwerk Fukushima I in Japan lahm, die Brennstäbe überhitzen, es gibt Explosionen und die ganze Situation gerät zunehmend außer Kontrolle. Der 20 km Umkreis wird evakuiert, Arbeiter werden verstrahlt, die Stromversorgung Nordjapans wird unstabil, ein Industrieland kommt von einem auf den anderen Tag an die Grenze seiner Belastbarkeit. Wir sind zutiefst betroffen und warnen, dass wir die Konsequenzen ziehen müssen:
Ausstieg aus der Kernenergie sofort.
Mahnwachen werden in ganz Deutschland organisiert. Unter www.ausgestrahlt.de findet man aktuelle Angaben über Demonstrationen in der Nähe. Auch die Erlanger Mahnwachen sind dort zu finden.
In Erlangen haben wir am 14.März bereits die erste Mahnwache organisiert: 220 Bürger haben vor dem Kerntechnikunternehmen Areva demonstriert. Am 21.März gab es einen Protestmarsch vom Erlanger Rathaus zum Schlossplatz mit 650 Teilnehmern. Und am 28. März versammelten sich 280 Bürger auf dem Hugenottenplatz. Am 4.April waren 200 Bürger anwesend, wie auch am 11.April. Am 2. Mai stellte Dr. Martin Hoheisel vom Sonnenenergie Erlangen e.V. vor 150 Teilnehmern die von Atomkraftwerken ausgehenden Risiken dar. Am 28. Mai gab es eine Fahrrad-demo auf dem Weg zur Großdemonstration in Fürth. Dort waren neben den etwa 200 Fahrradfahrern aus Erlangen insgesamt 8000 Demonstranten anwesend.
25 Jahre Tschernobyl
Fahrt zum AKW Grafenrheinfeld, Ostermontag, 25.4.
Mit
einer Gruppe aus Erlangen haben wir an dieser Demo teilgenommen.
Insgesamt sollen 15.000 Bürger gekommen sein und es war bei herrlichem
Wetter auf der Wiese gegenüber des Kernkraftwerks eine tolle Stimmung.
Man merkt, dass die Bürger die Kernenergie satt haben und nun endlich
vehement die Abschaltung fordern.
Über unsere Initiative
Unsere Bürgerinitiative setzt sich seit 2007 für die Energiewende ein. Leider wurden unsere Anregungen seitens der Mehrheitsfraktionen in unserem Stadtrat niedergestimmt - und so wurde der Umbau zur dezentralen Energieversorgung behindert. Wir wollen aber, dass Solarthermie und Photovoltaik auf den Erlanger Dächern normal wird. Jedes Haus soll Sonnenenergie nutzen statt fossiler Energien und Kernenergie.
Solarthermie für Neubau
Im
Umweltjahr 2007 haben 2500 Erlanger Bürger unser Bürgerbegehren für die
Errichtung thermischer Solaranlagen unterschrieben. Die Stadtratsvorlage des
Umweltamts sah dies vor, aber scheiterte an CSU und FDP. Auch Oberbürgermeister Balleis stimmte gegen seine eigene Verwaltung!
Solarthermie für bestehende Gebäude